Jahresarchiv anlegen mit when

„When“ ist ein sehr simpler Kommandozeilenterminkalender. Hier zeigen wir euch wie man ein Archiv verganger Termine anlegen kann.

Ihr nutzt when um Termine zu merken? Über die Zeit sammeln sich zahlreiche Einträge in der Datei an. Löschen wollt ihr sie nicht, aber ihr wollt sie irgendwie sinnvoll speichern und archivieren. Wie das gehen kann soll das folgende Tutorial zeigen.

Schritt 1

Die nötigen Dateien sollten direkt in deinem Homeverzeichnis sein. lasse sie dir anzeigen.

lass dir alle vorhanden Datein mit ls anzeigen
ls .when/

Schritt 2

Da alle Einträge mit einer Jahreszahl beginnen müssen macht es Sinn danach zu Suchen und zu grepen.
So kann man ein Archiv mit allen Einträgen erstellen die einen Termin aus dem Jahr 2020 darstellen.

### Jahres Archiv
# Jahres Archiv anlegen mit:
touch 2020 && echo | grep "2020" calendar > 2020

Die obige Zeile besagt: Erstelle eine Datei Namens 2020, anschließend lasse dir alle Zeilen, aus der Datei calendar anzeigen, in denen 2020 vorkommt und speicher die Ausgabe die die gerade eben erstellte Datei 2020 ab.


Link zur Homepage:
https://www.lightandmatter.com/when/when.html

Peertube-Videos in WordPress einbetten

Der Gutenbergeditor von Wordpress lässt nicht zu das iframes problemlos eingebettet werden können. Wordpress kann das eigentlich, in der folgenden Kurzanleitung erfahrt ihr wie es geht und ihr Peertube-Videos einbetten könnt.

Schritt 1: Umschalten auf den (alten) Code-Editor

Oben rechts in hinter dem drei vertikalen Punkten befindet sich ein Menü. Klickt da rauf und und unterhalb davon eröffnet sich einige Optionen die ihr Wählen könnt. So findet ihr da auch die Wahl ob ihr den Visueller-Editor oder den Code-Editor nutzen wollt.

Ihr merkt sofort eure Entwurf sieht anders aus, mit html-tags. Beim Publizieren verschwinden die wieder. Jedenfalls könnt ihr nun via Copy & Paste den Einbettungscode in euren Artikel einfugen und nach dem publizieren ist das peertubevideo wie erwartet eingebettet und nutzbar.

Schritt 2: Speichern Vorschau oder Publizieren

Ich könnt nun den Beitrag, speichern und publizieren oder euch eine Vorschau ansehen. Das wars.

getestet mit WordPress 5.8.2
Mit der Tastenkombination: shift+ctrl+alt+m könnt ihr immer ohne rumklicken zwischen den Visueller- und Code-Editor wechseln.
yes feels like emacs 😉

Keine Autovervollständigung bei Debian

Beim Debian-Live-System 10 Buster, funktioniert die Autovervollständigung nur halb. Es gibt Abhilfe.

Nach dem man Debian 10.10-live installiert hat stellt man fest das die Autovervollständigung nicht bei z.B. apt geht – also TAB TAB, geht nicht bei z.B. updTABTAB. Das liegt daran das die Hälfte der Dateien fehlt, die nötig wären. Unter /usr/share/bash-completion/completions kannst du dir die Vorhanden Dateien ansehen, die vorhanden ist.

Das beste wird sein das Paket bash-completion manuell zu installieren. Gib dazu folgendes in eine Konsole ein.

sudo apt install bash-completion

Damit die Autovervollständigung funktioniert musst du dich einmal von deinem System ausloggen und wieder einloggen. Das ist nötig, damit die Bash die Änderung übernimmt, nun sollte die Autovervollständigung gehen.

mehr infos: debian-mailingliste

Datenbankpasswort von Piwik bzw. Matomo vergessen?

Matomo ist eine Software um Besucher von Webseiten zu erfassen und zu tracken.
Wenn man das Datenbankpasswort für die Matomoinstallation (alt Piwik) vergessen hat, verloren hat, die Dokumentation nicht gemacht hat, aber die Installation noch läuft und Funktioniert, kann man in der entsprechenden Konfigurationsdatei mal nachschauen wie das Datenbankpasswort heißt. Im Verzeichnis config/, in der Datei config.ini.php.

Man öffnet mit einem Editor seiner Wahl, ziemlich weit Oben steht dann der Zugang zur Datenbank, Ja das Passwort ist im Klartext. Das muss so sein. Das sollte ungefähr so aussehen.

;  DO NOT REMOVE THIS LINE
; file automatically generated or modified by Matomo; you can manually override the default values in global.ini.php by redefining them in this file.
[database]
host = "mysql5.webseite.de"
username = "db_benutzername"
password = "strengheimesPasswort"
dbname = "db_matomo"
tables_prefix = "matomo_"

[General]
login_allowlist_apply_to_reporting_api_requests = "0"
salt = "47b4996b7dad26fdc891987ed58eeb50"
trusted_hosts[] = "matomo.webseite.de"

[Tracker]
ignore_visits_cookie_name = "piwik_ignore"

[PluginsInstalled]
PluginsInstalled[] = "Diagnostics"

[…]

Das funktioniert auch bei einer WordPressinstallation, auch dort sollte der Zugang zur genutzten Datenbank in einer Konfigurationsdatei im Klartext rumliegen.

rsync

rsync ist ein mächtiges Programm mit dem man Dateien von A nach B kopieren kann. Es ist sehr beliebt weil es gut funktioniert und Funktionen hat die häufig gebraucht werden. Man kann es nicht nur lokal nutzen sondern auch in Kombination mit SSH und einem SSH-Key.

rsync --progress -avz -e "ssh -i /home/USER/.ssh/ed25519" /home/USER/Dokumente/MeineWebseite/ user@DeineIP:/var/www/MeineWebseite

Der oben stehende Ausdruck ist ein Beispiel wenn man SSH mit einen SSH-Key verwendet. Es ist ein recht langer Ausdruck.

Beachte, das Attribut -e das nötig ist um SSH zu aktivieren.
Beachte außerdem das der innere Ausdruck in Anführungszeichen „ssh …“ gesetzt werden muss.
Achte auch darauf das bei der Quelle am Ende ein / steht, beim Ziel nicht.

Eigene Wörterbücher in Firefox und Thunderbird

Bei Mozillas Firefox und beim Thunderbird kann man Wörter die das System nicht kennt und in der Rechtschreibprüfung rot unterstrichen sind, ins Benutzerwörterbuch aufnehmen. Einfach übers Kontextmenü -> Ins Benutzerwörterbuch aufnehmen, klicken.

Will man aber aber das wieder ändern oder ein eingetragenes Wort wieder löschen, muss man an das Wörterbuch ran und mit einem Texteditor ändern. Dein Benutzerwörterbuch findest du jeweils in deinem Profilverzeichnis von Firefox und von Thunderbird in der Datei. persdict.dat (personal dictionary). Denke dran Verzeichnisse mit einem . sind versteckte-Verzeichnisse.

Hast du nur ein Profil, heißt es meißt [xyz].default.

/home/USER/.mozilla/firefox/tklzhbzt.default/persdict.dat
/home/USER/.thunderbird/wewzdblo.default/persdict.dat

Distribution herausfinden

Was genau für eine Linux – Distriubtion läuft hier?

Manchmal sind es die einfachen Dinge die nicht sofort erschließbar sind. So zum Beispiel wenn man schnell mal wissen will, was das überhaupt für ein System ist auf dem ich arbeite. Das Programm cat hilft dabei. Das unten angegeben Kommando, sollte für die meisten Distributinen funktionieren.

Eingabe:
cat /etc/*_ver* /etc/*-rel*

Ausgabe:
Beim Raspian sieht die Ausgabe dann ungefähr so aus.

10.8
PRETTY_NAME=“Raspbian GNU/Linux 10 (buster)“
NAME=“Raspbian GNU/Linux“
VERSION_ID=“10″
VERSION=“10 (buster)“
VERSION_CODENAME=buster
ID=raspbian
ID_LIKE=debian
HOME_URL=“http://www.raspbian.org/“
SUPPORT_URL=“http://www.raspbian.org/RaspbianForums“
BUG_REPORT_URL=“http://www.raspbian.org/RaspbianBugs“

tmux.conf

tmux ist ein Terminal-Muliplexer. Nach der Installation hat das Programm keine Konfigurationsdatei. Als versteckte Datei kannst du sie mit nano .tmux.conf anlegen. Am besten in deinem /home/Verzeichnis.

# make tmux display things in 256 colors
set -g default-terminal „screen-256color“

# Enable mouse mode (tmux 2.1 and above)
set -g mouse on