Internetseiten aussperren.

Fängt man sich Schadsoftware ein, gelangen diese oft über Webseiten auf den Rechner. Mit der kurzen Anleitung könnt ihr einfach via Blacklist beliebige Webseiten von euren System aussperren.

Schritt 1

Dazu öffnest du in dem Verzeichnis /etc/ die Datei hosts (hosts ohne txt) mit rootrechten in einem Texteditor z.B. kate oder gedit.
sudo kate /etc/hosts oder sudo gedit /etc/hosts

Die Datei ist wahrscheinlich nicht leer, sondern hat einige Standarteinträge.

127.0.0.1	localhost
127.0.1.1	alice

# The following lines are desirable for IPv6 capable hosts
::1     localhost ip6-localhost ip6-loopback
ff02::1 ip6-allnodes
ff02::2 ip6-allrouters

Schritt 2

Die voreingestellten Einträge lässt du stehen, fügst unten drunter dann reihenweise die zu blockierenden Webdomains, nach dem Schema
0.0.0.0 beispielseite.com, hinzu. – speichern nicht vergessen.

127.0.0.1	localhost
127.0.1.1	alice

# The following lines are desirable for IPv6 capable hosts
::1     localhost ip6-localhost ip6-loopback
ff02::1 ip6-allnodes
ff02::2 ip6-allrouters

# blacklist
0.0.0.0 example.com
0.0.0.0 facebook.com
0.0.0.0 porno123.tk

Schritt 3

Nach einem Neustart deines Linux wird die Veränderung wirksam.
Wenn es schneller gehen soll reicht es auch aus nur den Netzwerkmanager neu zu starten. sudo service network-manager restart

Hinweise

  • Es gibt viele vorgefertigten Listen z.B. hier, die du einfach in deine Hostsdatei hinein kopieren kannst.
  • Bestimmte Domains bewusst zu blockieren kann zur Zensur von Inhalten führen. Deshalb ist ein abwägen zwischen blockieren und Freiheit gewährleisten wichtig.
  • Hast du viele Endgeräte, viele verschiedene Nutzer eines Anschlusses besonders im Wlan, schaut dir das Projekt pi-hole an.

! wie immer, Kommentare, Feedback, Fehler gefunden? Schreibt uns oder kommentiert.

Passwort für Freifunk vergessen

tp-link3600
Du hast das Adminpasswort für deinen Freifunkrouter vergessen? Mit dieser Anleitung kannst du deinen Router retten und in den Urzustand bringen.

Dieses Tutorial bezieht sich auf a) die Berliner-Freifunk-Firmware (Stand 2016) b) auf einen TP-Link3600. Du brauchst ein Lankabel.

Schritt 1: neues Netzwerk erstellen

  • Eine neues Netzerk erstellen
  • Name: Netzwerkname,
    IPv4: 192.168.1.2
    submaske: 255.255.255.0
  • Verbinde nun dein Router mit deinem Rechner durch ein Lankabel. Stelle auf die eben erstellte Netzwerkverbinung um!

Schritt 2: In den Notfallmodus/failsave gelangen

  • Schalte den Router an!
  • Wenn zweite LED von links anfängt zu blinken, den Resetknopf so lange gedrückt halten bis die LED ganz schnell blinkt.
  • öffne ein Terminal und gib ein:
  • telnet 192.168.1.1
    mount_root
    firstboot
    reboot

Schritt 3: Der Freifunk Wizard

  • Nach dem du in Schritt 2 reboot gedrückt hast, fährt der Router runter und wieder hoch.
  • Öffne einen Browser und gib frei.funk (ohne www oder http) in die Adresszeile ein!
  • Nun musst du wie beim allerersten mal den Wizard durchspielen, du kannst die IP, die Zertifikate nehmen die du damals via Email bekommen hast. Du musst den Wizard bis zum Ende durchgehen. Wenn du vorher abbrichst, schlägt die Neueinrichtung fehl und du must mit Schritt 2 erneut anfangen.

Sonstiges

Diese o.g. Anleitung ist Grundsätzlich auch für reine OpenWRT-Firmware geeignet.

! Sollte der Router nach dem firstboot hängen und nicht mehr reebooten, starte den Notfallmodus erneut, melde dich wieder mit telnet an, mount_root, und statt firstboot folgendes eingeben:
mtd -r erase rootfs_data (-r heißt reboot)

Bei normalen OpenWRT kommst du mit 192.168.1.1 in der Browseradresszeile, ins grafische Backenend deines Routers.

https://wiki.openwrt.org/doc/howto/generic.failsafe

Anleitung zu Ricochet

Ricochet ist ein Werkzeug zum anonymen chatten. Es basiert auf der Idee eines peer-to-peer Netzwerkes. Das Programm konnte in einen security-audit vom Februar 2016 ein gutes Bild abgeben. Dennoch sollte man vor dem produktiven Einsatz vorsicht walten lassen. Die Erfahrungswerte sind derzeit noch zu gering, als das es in hoch- und höchstrisikolagen eingesetz werden sollte.

Wenn euer Rechner bereits kompromitiert ist, d.h. Vieren, Trojaner, fremde in euer System eingedrungen sind, ist Ricochet auch nicht mehr sicher, bzw. eure Anonymität gefährdet.

Für was ist Ricochet gut?

Ricochet ist geeignet zum anonymen chatten.
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Mauspflege: Reparatur und Wartung einer Logitech M500, Kabelgebunden Bj ca. 2008

Logitech M500 01
Das Rollrad der Computermaus hat peue à peue schlechter funktioniert, bis das Rollrad schließlich gar nicht mehr ging. Wie eine Maus nach 5 Jahren exzessiver Nutzung von innen aussieht ist auf dem Bildern sicher gut zu erkennen. Wie man eine Logitech M500, öffnet und reinigt zeigen wir euch in 6 Schritten.

Schritt 1: Platz schaffen

  • Du brauchst einen ordentlichen Arbeitsplatz, räum auf!
  • Du brauchst viel Licht, stelle dir eine Lampe daneben!

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Erste Schritte – Diaspora

Vorbemerkung

Was Diaspora ist, wie es funktioniert und wie die Software entstand erläutert ein Wikipedia-Artikel: Diaspora (Software).

Dieses Tutorial ist für Menschen gedacht, die nur wenig oder keine Erfahrung mit sozialen Netzwerken haben und Diaspora nutzen möchten. Der Aufbau orientiert sich an der Schrittfolge, in der sich ein Nutzer Diaspora nähern und für sich nutzbar machen könnte.

  • Der Internet Explorer 8 zeigt Diaspora-Seiten nicht korrekt an. Meine Empfehlung, falls Sie mit dieser Browserversion arbeiten: Updaten Sie auf die aktuelle Programmversion oder installieren Sie einen anderen Browser. Da sich unter Windows XP keine höhere Version als die des Internet Explorer 8 installieren lässt, müssen Sie in diesem Fall auf einen anderen Browser ausweichen, um Diaspora nutzen zu können.
  • Diaspora befindet sich noch in der Entwicklung (aktuelle Version, Januar 2014: 0.3.0.0), aus diesem Grund können sich die nachstehend beschriebenen Funktionen ändern. Auch ist das Auftreten von Fehlern möglich. Beispiel: Nach Hinzufügen eines Kontaktes werden die entsprechenden Funktionen nicht aktiviert. Meine Lösung: Kontakt löschen und noch einmal neu hinzufügen.

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